Archive for November, 2009
Introducing (4) : Tommy Hund
“Introducing” ist eine Kategorie, in der ich monatlich etwas vorstellen möchte, an dem mir etwas liegt. Ich schreibe sozusagen ein kleines Referat über die Dinge, damit sie mir auch in hohem Alter noch erhalten bleiben und ich mich an sie erinnern kann. Ich versuche an jedem 11ten des Monats um genau 00:00h eine neue Folge herauszubringen. In dieser vierten Folge von “Introducing” will ich Tommy vorstellen.
Wenn Gott einen Hund mißt zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.
Unser Tommyboi, n toller Kerl. Wir haben Tommy vor fast genau 10 Jahren bekommen. Wir sind damals alle zusammen zum Züchter gefahren und haben uns ein paar Labradore angeschaut. Tommy war der kleinste unter seinen Geschwistern. Er war trotzdem der erste an den Gitterstangen. Nachdem wir uns für Tommy entschieden haben, hat uns der Züchter noch ein paar Tips gegeben und uns gesagt, dass Tommy (damals noch ohne Namen) ein T-Wurf ist. Wir sollten uns also einen Namen mit T am Anfang ausdenken. Der erste Vorschlag kam von mir. Ich wollte ihn Tommy nennen. Alle waren sofort einverstanden.
Auf dem Weg nach Hause hat Mama den kleinen Tommy im Auto im Fußraum gehabt. Er war total ängstlich. Zuhause wollte er auch nicht rein gehen und ist aufgeregt hin und her gelaufen. Sein Hundehaus hat er bis heute nicht betreten. Immer wenn er etwas falsch gemacht hat sagte Papa: “Ist das denn die Möglichkeit?” Nur dann hat Tommy gehört. Auf alles andere hat er nur selten reagiert.
Spazieren gehen mit Tommy war anfangs immer ein Abenteuer. Er hat Mäuse gefangen, ist hinter Steinen hinter und zog an der Leine bis zum geht nicht mehr. Die Leidenschaft zu Steinen hat Tommy bis heute nicht verloren. Er trägt sie eine weile, lässt sie fallen wenn er einen besseren Stein gefunden hat, legt sie auf die Wiese und legt sich drauf. In der vollen Extase welzt er sich darauf herum und bellt. Ich glaube in diesem Moment kann er garnicht glücklicher sein. Das ist das größte. Wenn ich einen Stein unter dem Schuh verstecke, haut er meinen Fuß mit seiner Schnauze zur Seite als würde sein Leben davon abhängen. Immer wenn wir oben bei Schneiders angekommen waren schaut er mich an. Er weiß, dass es da oben immer Steine gibt, die ich ihm werfe. Ich lasse ihn dann immer erst an dem Stein riechen und werfe ihn. Egal wo ich den Stein hinwerfe, Tommy findet genau diesen Stein zurück. Ob in einem Haufen von Steinen oder im hohen Graß.Auch wenn ich sage “Komm Tommy, wir gehen wieder”, weiß er, dass ich zur Entschädigung einen Stein schmeiße. Wenn ich das mal nicht tun sollte, bellt er mich an solange bis ichs mache.
Seit seine Atrose so schlimm geworden ist, kann Tommy nicht mehr so gut laufen. Auf dem Hinweg ist er schnell, aber sobald wir im Feld umdrehen wird er ein wenig träge. Seit dem wir ihm im Sommer geschoren haben geht das aber. Ich glaube das Scheren hat ihm seinen zweiten Sommer beschert. Er läuft seit diesem Sommer wieder ganz gut für seine 10 Jahre.
Zuhause war Tommy früher sehr aktiv. In den letzten Jahren ist er aber sehr lustlos geworden. Ab und zu holt er sich eigenständig ein Spielzeug aus dem Korb und dann sag ich “gib mir das! Schon einige Kuscheltiere haben den Kampf gegen Tommyhund verloren. Dann fehlen Augen und Ohren, die sich Tommy schon einverleibt hat.
Hier ein paar Bilder vom Lieblingshund.
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Sehr geehrte Frau Merkel,
mein Name ist Max Langholz und ich studiere im Studiengang Handelsmanagement. Zu diesem Zeitpunkt recherchiere ich für meine Bachelorarbeit mit dem Thema „Made in Germany aus Kundensicht“. Um diese Frage zu lösen muss ich darauf eingehen, was mit diesem impliziten Versprechen wahrgenommen wird, welche Erwartungen die Kunden an dieses Siegel haben und welche Eigenschaften das Siegel ausmacht.
Ich schreibe Sie an, weil ich verzweifelt und verwundert darüber bin, dass es zu diesem Thema so wenig Material gibt. Zahlreiche Marktforschungsinstitute, Unternehmensberatungen und das Bundesministerium für Wirtschaft konnten mir bislang keine brauchbaren Materialien zur Verfügung stellen, die mich in meiner Arbeit unterstützen konnten. Wer kann mir sonst noch helfen wenn nicht Sie? Abgabetermin ist der 26.11.09. Über Material welches ich in meine Arbeit einbringen kann freue ich mich sehr. Gerne bin ich bereit Ihnen meine Bachelorarbeit nach Vollendung zur Verfügung zu stellen.
Viele Grüße
Max Langholz
Update: Und hier die enttäuschende Antwort, die noch nicht einmal von meiner Bundeskanzlerin selber kommt.
Sehr geehrter Herr Langholz,
das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung ist grundsätzlich gerne bereit, Informationen für die Erstellung von Referaten, Diplomarbeiten, Examensarbeiten, Dissertationen und ähnlichen wissenschaftlichen Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Diese müssen jedoch auf verfügbare Materialien begrenzt werden, wie z.B. Presseerklärungen und Broschüren. Recherchen oder Antworten auf umfangreiche wissenschaftliche Fragen können nicht geleistet werden. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Sofern Sie über einen Internet-Anschluss verfügen, empfehle ich Ihnen unsere Web-Adresse: www.bundesregierung.de, unter der Sie Aktuelles zur Politik der Bundesregierung erfahren können.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
E. Wok (Name geändert)
First step to California!
Naja, .. first step ist nicht ganz zutreffend! Bis hierhin hat es schon eine Menge Vorbereitung benötigt. Erst der TOEFL, danach die Bewerbung an der UCSB, dann die Anmeldung zum Visum und die Bezahlung 1000er Gebühren. Bis hierhin war es schon ein weiter weg. Aber das Visum war schon ein erster großer Meilenstein. Morgends um 6h holte ich Fulya und Annika in Brühl ab und wir machten uns auf den langen Weg nach Frankfurt. Am Tag zuvor hab ich natürlich noch das Auto von oben bis unten geputzt! Zwischen durch hat mir die Tankstellendame noch in meinen Latte Machiato gerotzt. Unabsichtlich natürlich. Am Konsulat angekommen, wir mussten alle tierisch pinkeln, hat uns ein lustiger US Officer erklärt, dass wir keine elektronischen Gegenstände mitnehmen durften. Das war auch der einzig nette Mitarbeiter an dem Tag. Bis auf 1-2 Leute hatten wohl alle ne schlechte Laune. Wir zogen also ne Nummer, setzten uns hin und warteten auf unseren Aufruf. Ich war erster. Sachen abgegeben, paar Fragen beantwortet, wieder hingesetzt und aufs “Interview” gewartet. Das Interview verlief dann recht sparsam. “Was studieren Sie?” , “Wo wollen Sie studieren?” , “Waren Sie schonmal in SB?” . Schwups, .. Visum in der Tasche. Nachhher ging es noch ein wenig ans shoppen in der Zeilgalerie und im Saturn in der Frankfurter Innenstadt. Dann noch eben ne mittelschlechte Pizza bei “Vap*ano” gegessen und ab nach Hause. Die Mädels haben auf dem Rückweg gut gepennt. War aber auch n anstrengender Tag …
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